Die Welt ist ein Gespräch

Einer Sprachphilosophie nach Art der hier versuchten könnte es gelingen, den Bogen von der modernen physikalisch-„materialistischen“ zu der Weltsicht der alten Inder zu schlagen: Die Realität ist Maja, ein Schleier, gewoben aus den Fäden / Netzen der unendlich vielen Sprachen. Die eigentliche Realität ist das Nichts, die Leere, so etwa könnte man den Sinn dieser Sprachbetrachtung beschreiben. Die neueste Physik scheint dem nicht wesentlich zu widersprechen, insofern sie die elementaren Bausteine der Materie, des physikalischen Kosmos, als Fluktuationen (Quantenvakuumfluktuationen) des Nichts interpretiert (s. z. B. Lisa Randall, Penrose).

Nichts