
Bild 21 Beaulieu (Corrèze): Säulenbasis, von einer stilisierten Schlange (?) mehrfach umwunden. Ein Hinweis auf den „natürlichen” Standort der Säule im Wasser?

Bild 22 Moissac (Tarn-et-Garonne): Beiderseits des mittig stehenden Physis-Schemas sich nach rückwärts den Volutenorten zuwendende Vögel; ihre Körper zeichnen die Form der Himmelsträger nach. Zwischen ihnen ein Weltbaum mit großer Blüte am Lichtort, der aus einer kurzen, zweisträngigen Säule herauszuwachsen scheint.

Bild 23 Carennac (Lot): Voluten und Lichtort auf dem Kämpferstein. Unter den Volutenorten, je verteilt auf beide dort aneinanderstoßende Kapitellfläche, je aus zwei Hälften „zusammengesetzte”, quasi vollständige Physis-Schemata. Zwischen ihnen ein nach links springendes, hundeartig-monströses Tier, dessen aufgerichteter Schweif am Lichtort in einem Dreiblatt endet. Ein weiteres Dreiblatt entwächst (entströmt als Atem) seinem Maul.

Bild 24 Oberstenfeld: Ein die ganze Kapitellfläche einnehmendes Dreiblatt, dessen „Stamm” aus einer doppelten Wurzel hervorgeht, welche ihrerseits den Mündern zweier an den Volutenorten befindlicher Gesichter entströmt.
Betrachtet man die von den Mündern emanierte Figur für sich, so bildet diese selbst wiederum ein auf dem Kopf stehendes, über zwei aneinanderstoßende Kapitellflächen sich ausbreitendes Physis-Schema, das seinen eigenen, nochmals invertierten Lichtort hat ‒ dies alles im Wesentlichen auf einer Eckfläche.

Bild 25 Goslar: Das Physis-Schema wird hier von den Formen zweier Drachen gebildet, deren Hälse am Kapitellort einander umschlingen. Die Volutenorte sind von den Flügeln der Drachen besetzt.